Es scheint mir ein grundlegendes Bedürfnis zu sein, widerstreitende Sichtweisen, Methoden und Standpunkte einerseits in ihrer Unterschiedlichkeit zu würdigen, sie aber andererseits zueinander in Beziehung zu setzen und in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. Daraus entsteht ein integrales Weltbild, das ich ihnen hier vorstellen möchte.

Die wesentlichen Elemente eines integralen Weltbildes wurden von Ken Wilber entwickelt, der in seinem multiperspektivischen Ansatz geistige Strömungen und Perspektiven aus Geschichte und Gegenwart integriert. Eine notwendige Erweiterung erfährt dieser Ansatz durch die Einbeziehung feinstofflicher Körper-Energien, die in vielen Heilmethoden eine wesentliche Rolle spielen.

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Meine Gefühle und Gedanken wahrzunehmen - die Innenwahrnehmung - ist grundlegend verschieden von der Betrachtung meines Verhaltens und meiner äußeren Erscheinung - der Außenwahrnehmung. Diese beiden grundlegenden, komplementären Perspektiven sind neben anderen grundlegenden Unterscheidungen Bestandteile eines integralen Weltbildes.

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Entwicklung stellt ein allgemeines Lebensprinzip dar, das dazu führt, dass aus einfachen Strukturen immer komplexere und leistungsfähigere Einheiten aufgebaut werden. Wir sehen dieses Prinzip im Mineral- Pflanzen- und Tierreich. Wir kennen aber auch die Entwicklungsstufen der menschlichen Entwicklung. Innere und äußere Entwicklungen stehen miteinander in einer engen Beziehung.

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"Spiritualität" ist ein sehr vieldeutiger Begriff, der oft in naher Verwandtschaft zu dem Begriff "Religiosität" verwendet wird und somit dem "Materialismus" gegenübersteht, andererseits auch in der Form eines Wahrheitsanspruchs, einer "Wahrheit, die von innen kommt", auch für die Überzeugungen von Materisalisten und Atheisten von Bedeutung ist.

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Viele Heilmethoden beruhen auf der Wahrnehmung und Beeinflussung von subtilen Energien und Körpern, die mit unserem materiellen Körper und unserem Empfinden verbunden sind und uns umgeben. Eine systematische Beschreibung dieser Körper-Energien stellt einen wesentlichen Bestandteil eines umfassenden integralen Zuganges dar.

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Wir haben unterschiedliche Talente in unterschiedlichen Bereichen. In diesen unterschiedlichen Bereichen, die wir als "multiple Intelligenzen" oder "Entwicklungslinien" bezeichnen können, sind wir unterschiedlich weit entwickelt.

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Unser Bewusstseinszustand kann durch vierlei Ursachen modifiziert und verändert sein. Neben den natürlichen Bewusstseinszuständen können wir geschulte und anderwärtig veränderte Bewusstseinszustände unterscheiden.

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Dass wir als einheitliches Wesen in verschiedenen Situationen angemessen reagieren können und uns als Person weiterentwickeln können, ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, ein gesundes, selbstbestimmtes leben zu führen. Wir sind dafür auf die verscheidenen Funktionen unseres Selbstsystems angewiesen.

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Entwicklungsebenen stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander, das sich als ein "holarchisches" Verhältnis beschreiben lässt: Teile bilden ein Ganzes, das wieder Teil eines größeren Ganzen ist, und so weiter, und so fort, immer weiter nach untern und immer weiter nach oben.

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Es gibt viele Einteilungen der Menschen nach "Typen", wie die klassischen Temperamente, die Enneagramm-Typen, aber auch so grundlegende Merkmale wie männlich und weiblich können wir als eine qualitative Unterscheidung auf gleicher Ebene auffassen.

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Viele Elemente des integralen Weltbildes sind Landkarten, in denen die eigene Entwicklung und die Entwicklung der Welt verortet werden können. Es sind Landkarten des Wissens und der Wissenschaften, und damit statische Betrachtungsweisen. Das Leben geht aber darüber hinaus, es ist Dynamik und Veränderung.

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Die Wissenschaft außerhalb der Quantenphysik der kleinsten Teilchen stützt sich nach wie vor im Wesentlichen auf das Descartes'sche Weltbild und die Newton'sche Physik, hat also für viele Phänomene keine wissenschaftliche Erklärung. Eine Verallgemeinerung quantentheoretischer Prinzipien scheint hier einen Ansatz zu einer Weiterentwicklung zu bieten.

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