Astrologie Diese Seite ist noch in Bearbeitung

Stimmen für die Astrologie

Zwanzig Jahre emsiger Praxis haben meinen rebellischen Geist von der Astrologie überzeugt.

Johannes Kepler

Die moderne Astrologie nähert sich mehr und mehr der Psychologie und klopft bereits vernehmlich an die Tore der Universitaeten.

C. G. Jung

Kritik an der Astrologie

Von theologischer, naturwissenschaftlicher und philosophischer Seite wurde und wird die Astroloie kritisiert. Als Beispiel möchte ich Theodor W. Adorno zitieren, der die Astrologie als "Metaphysik der dummen Kerle" bezeichnet hat und folgendes schreibt:

"Geheimnis und Trick der Astrologie ist lediglich die Art, wie sie die unter sich beziehungslosen, isoliert rational behandelten Sphären der Sozialpsychologie und Astronomie vereint... Gerade die Unverbundenheit aber von Psychologie und Astronomie, des Menschenlebens und der Sterne, gewährt ihr die Chance, im Niemandsland dazwischen sich anzusiedeln, und usurpatorische Ansprüche nach beiden Seiten anzumelden. Ihr Reich ist die Beziehung zum Beziehungslosen als Mysterium."

T .W. Adorno

Von theologischer Seite wurde die Astrologie unter anderem abgelehnt, weil sie die Willensfeiheit Gottes wie auch der Menschen einschränke, von naturwissenschaftlicher Seite, weil eine Fernwirkung von den Planeten auf menschliche und andere Individuen nach dem Newtonschen Prinzip von Ursache und Wirkung einfach nicht denkbar sei.

Trotzdem wurde und wird Astrologie seit Jahrtausenden praktiziert, die ersten Ephemeriden, das sind Tabellen mit den Positionen von Planeten, stammen aus dem 20. vorchristlichen Jahrhundert. Erste astrologische Zeugnisse wurden in Mesopotamien gefunden, aber auch die Hochkulturen der Chinesen und Ägypter verwendeten Astrologie.

Persönliche Erfahrungen mit Astrologie und theoretische Konzepte

Für mich selbst war die Beschäftigung mit Astrologie, die ich mit ca. 19 Jahren begonnen habe, ein erster Einstieg in die Psychologie und eine Möglichkeit der Erklärung und des Verständnisses sowohl meines eigenen Wesens wie auch der Eigenart meiner Mitmenschen. Ich konnte mich als ein Teil des Ganzen, als eingebettet in einen qulitativen Kosmos, nicht nur in eine leb- und bewusstlose Umwelt erleben.

Astrologie ist nunmehr seit mehr als 40 Jahren mein Lebensbegleiter, und hat sich in vielfältiger Weise als Instrument zur Erkenntnis von Zeitqualitäten bewährt. Ich nehme also die Kritik der Astrologie-Gegner zur Kenntnis, lasse mich aber nicht durch sie abhalten, mir mein eigenes Urteil durch meine eigene Erfahrung zu bilden. Wenn es nun auch wissenschaftlich anschlussfähige Erklärungsmöglichkeiten gibt, die die Synchronizität zwischen äußerlich wahrnehmbaren Phänomenen und inneren Erfahrungen als eine reale Denkmöglichkeit erscheinen lassen, so verwundert mich das nicht, bestätigt es doch meine eigenen Erfahrungen sowie die Erfahrungen vieler anderer Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart. Die generalisierte Quantentheorie besagt nichts anderes, als dass bei komplementärer Betrachtungsweise von allgemeinen und lokalen Variablen Verschränkungsphänomene zu erwarten sind. Das heißt im Fall der Astrologie, dass die allgemeinen Variablen die Bahnen der Planeten, der Sonne und des Mondes sind, die zu den lokalen Variablen konkreter Individuen, und zwar deren innerem Erleben und Verhalten, in Beziehung gesetzt werden. Die generalisierte Quantentheorie beruft sich nicht auf direkte Einflüsse in Form von Übertragungen von Energie oder Feldern, wie subtil die auch sein mögen, sondern auf die Beziehung zwischen Teil und Ganzem, die zu einem direkten koordinierten Verhalten der Teile in Bezug zum Ganzen führen. Für nähere Informationen verweise ich auf den entsprechenden Abschnitt

Astrologie ist nunmehr seit mehr als 40 Jahren mein Lebensbegleiter, und hat sich in vielfältiger Weise als Instrument zur Erkenntnis von Zeitqualitäten bewährt. Ich nehme also die Kritik der Astrologie-Gegner zur Kenntnis, lasse mich aber nicht durch sie abhalten, mir mein eigenes Urteil durch meine eigene Erfahrung zu bilden. Wenn es nun auch wissenschaftlich anschlussfähige Erklärungsmöglichkeiten gibt, die die Synchronizität zwischen äußerlich wahrnehmbaren Phänomenen und inneren Erfahrungen als eine reale Denkmöglichkeit erscheinen lassen, so verwundert mich das nicht, bestätigt es doch meine eigenen Erfahrungen sowie die Erfahrungen vieler anderer Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart. Die generalisierte Quantentheorie besagt nichts anderes, als dass bei komplementärer Betrachtungsweise von allgemeinen und lokalen Variablen Verschränkungsphänomene zu erwarten sind. Das heißt im Fall der Astrologie, dass die allgemeinen Variablen die Bahnen der Planeten, der Sonne und des Mondes sind, die zu den lokalen Variablen konkreter Individuen, und zwar deren innerem Erleben und Verhalten, in Beziehung gesetzt werden. Die generalisierte Quantentheorie beruft sich nicht auf direkte Einflüsse in Form von Übertragungen von Energie oder Feldern, wie subtil die auch sein mögen, sondern auf die Beziehung zwischen Teil und Ganzem, die zu einem direkten koordinierten Verhalten der Teile in Bezug zum Ganzen führen. Für nähere Informationen verweise ich auf den entsprechenden Abschnitt Verallgemeinerte Quantentheorie auf dieser Seite.

Die sogenannte "Wirkung" der Sterne auf den Menschen, ein Ereignis oder ein anderes Einzelwesen kann auch im Whitehead'schen Sinn als ein "Erfassen" des umgebenden Universums durch dieses wirkliche Ereignis/Einzelwesen gedeutet werden, wobei für Whitehead jedem Einzelwesen, auch Himmelskörpern, subjektive Erfahrungsqualitäten zukommen. Ein individuelles Einzelwesen setzt sich dann aus einer Kombination dieser physisch und begrifflich erfassten Umwelt zusammen und wird durch diese erst konstituiert. Wir können somit die Astrologie auch als eine Beschreibung auffassen, wie wirkliche Ereignisse oder Einzelwesen sich selbst durch Aufnahme ihrer Umwelt erschaffen. Ein Ereignis- oder Geburtshoroskop könnte als ein Ausdruck des subjektiven Ziels, das die Konkretisierung von wirklichen Einzelwesen steuert, verstanden werden. Siehe dazu auch Prozess und Struktur.

Grundlagen der Astrologie

Für die interessierte LeserIn, werde ich die Grundlagen der Astrologie im Folgenden zusammenfassen:

Astrologie setzt die konkrete Perspektive eines bestimmten Ortes der Erdoberfläche zu einer bestimmten Zeit, mit dem Ganzen des Sonnensystems in Beziehung und trifft dadurch Aussagen über die Qualität der Zeit zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort. Wird nun ein Ereignis, ein Mensch oder ein anderes Lebewesen mit diesen Zeitqualitäten geboren, so geht die Astrologie davon aus, dass dieses Ereignis oder Einzelwesen diese Zeitqualität verkörpert und ins Leben bringt. Wie ein ins Wasser geworfener Stein ein Wellenmuster erzeugt, das mit anderen Wellenmustern interagiert und wechselwirkt, stehen diese Verkörperungen auch weiterhin mit dem Ganzen des Sonnensystems sowie dem Universum als Ganzen in einer Beziehung, die sich in der Zeit entfaltet. Verschiedene Teile, "Aspekte", dieser Beziehung können sich unterstützend oder hemmend auf das betreffende Ereignis oder die entsprechende Einzelwesen auswirken. Die Astrologie ist die Lehre von diesen Zeitqualitäten und ihrer Entfaltung in der Zeit sowie über verschiedene Orte (Ortsastrologie) hinweg.

Elemente der Astrologie

Die wichtigsten Elemente für die astrologische Bestimmung der Zeitqualität sind:

Horoskopberechnung

In moderner Zeit übernehmen mehr oder weniger professionelle, auch frei verfügbare Computerprogramme oder Handy-Apps die Berechnung eines Horoskops, das heißt der objektiven Positionen von Himmelskörpern, der Horoskopachsen und astrologischen Häuser nach Eingabe von Ort und Zeit der "Geburt" eines Ereignisses oder eines Einzelwesens. Dieser Teil der Astrologie erfordert also nur mehr einen sehr geringen Aufwand an Mühe und Zeit.

Die zwölf Sternzeichen

Die Sonne bewegt sich, von der Erde aus gesehen, auf einer Bahn, der sogenannten Ekliptik im Laufe des Jahres durch das Universum. Als die zwölf Unterteilungen der scheinbaren Sonnenbahn von den Babyloniern vor ca. 4000 Jahren erstmals beschrieben wurden, konnte man bestimmte Sternbilder in diesen Bereichen des Himmels beobachten. Aufgrund der Präzessionsbewegung der Erdachse befinden sich diese Sternbilder nun an ganz anderen Orten des Himmels. Trotzdem scheinen die inneren Egenschaften der zwölf Abschnitte des Jahreskreises, die wir noch immer mit den ursprünglichen Namen für die Himmelsbilder bezeichnen, nach wie vor Gültigkeit zu haben. Die Eigenschaften scheinen sich also auf Abschnitte der Eklyptik und damit auf unser Sonnensystem und nicht auf entfernt leuchtende Sterne in bestimmten Sternbildern mit gleichem Namen zu beziehen. Dies erscheint mir auch kongruenter damit, dass wir als die Ganzheit, in der wir leben, wohl als nächstes unser Sonnensystem mit den Himmelskörpern, die sich um die Sonne drehen, betrachten müssen.

Die Sternzeichen werden den 4 Elementen zugeordnet, es gibt jeweils ein dominantes, es stabiles und in labiles Sternzeichen jeden Elementes.

Weitere Texte:

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